Beinahe-Unglück an der Reynisfjara auf Bild gebannt Skip to content
Photo: Magnús Jóhannsson.

Beinahe-Unglück an der Reynisfjara auf Bild gebannt

Die beiden Vísir-Fotografen RAX und Vilhelm Gunnarson befanden sich gestern auf einer Tagestour, als sie unfreiwillige Zeugen eines Beinahe-Unglücks am Strand Reynisfjara wurden. Dort spielten drei Urlauberinnen mit den Wellen, eine von ihnen bezahlte fast mit ihrem Leben.

Der bei Touristen so beliebte Strand war voller Menschen, und die Brandung nach dem Unwetter vom Montag immer noch beeindruckend. Das Schild, welches vor den gefährlichen Sneaker-Wellen an der Reynisfjara warnt, denen in den vergangenen Jahren fünf Menschen zum Opfer gefallen sind, findet hingegen kaum Beachtung. Diese Wellen rollen aus grosser Tiefe an und entwickeln Sogkraft, hinzu kommt die ohnehin gefährliche Strömung an diesem Küstenabschnitt. Nach Stürmen bleibt die Brandung hier noch tagelang stark.

Die drei Frauen hatten wie viele vor ihnen versucht, sich vor einer Welle auf die Felsen zu retten, eine der Frauen wurde jedoch mitgerissen. Wie auf den Fotos zu sehen ist, waren Anwesenden die Hände gebunden, wollten sie ihr eigenes Leben nicht gefährden, sie konnten nur warten, bis die Welle sich zurückzog, um der Verunglückten zu Hilfe zu kommen. Und wie durch ein Wunder war die Frau nur ein Stück weit mitgerissen worden und schaffte es aus eigener Kraft und lachend an den trockenen Strand. Die isländischen Fotografen notierten, sie habe überhaupt keine Ahnung gehabt, in welcher Lebensgefahr sie sich befunden habe.
Hier findet man die Fotos von RAX und Vilhelm.

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