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Bauern fürchten Futtermangel im Winter

Die erste Heuernte des Sommers ist für viele Bauern im Norden und Osten des Landes eher enttäuschend ausgefallen, berichtet RÚV. Viele fürchten, dass sie ihren Viehbestand im Herbst reduzieren müssen, weil sie nicht genügend Futter haben. Ein kalter und trockener Frühling ist schuld an dem schlechten Graswachstum, doch besteht noch Hoffnung, dass der zweite Schnitt mehr Ertrag abwirft.

“In meinen 46 Jahren als Bauer war das, glaube ich, der schlimmste Frost, den ich persönlich erlebt habe, aber das ist von Hof zu Hof unterschiedlich,” sagt Sveinbjörn Þór Sigurðsson auf Búvellir im Aðaldalur in Nordisland. Sveinbjörn sagt, 80 bis 90 Prozent seiner Heuwiesen seien im Frühjahr noch gefroren gewesen, und das trockene Wetter hatte die Lage nur verschlechtert. “Auf den meisten Höfen hat man um die Hälfte weniger Heu vom ersten Schnitt,” sagt er, “hier und auch anderswo.”

Die Gemeinde Þingeyjarsýsla, wo Sveinbjörns Hof liegt, war in diesem Frühjahr am schlimmsten von dem trockenen Frostwetter betroffen, auch wenn es andere Höfe im Osten des Landes ebenfalls böse getroffen hat. Die im Frühjahr noch gefrorenen Felder waren oft neu angesät und hätten das beste Futter gebracht.

Im Süden und Westen Islands war das Wetter heufreundlicher gewesen, hier müssen die Bauern keinen Futtermangel fürchten. Sveinbjörn sagt, trotz des schlechten Frühlings hätten seine Kollegen noch grosse Hoffnungen auf einen guten zweiten Schnitt im Sommer.
“Diese Probleme machen dich nur stärker, und wir Bauern haben oft schlechte Zeiten gehabt. Aber wir kommen immer klar damit.”

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