Ausstoss von Treibhausgasen in Island steigt Skip to content
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Ausstoss von Treibhausgasen in Island steigt

Der Treibhausgasausstoss, der in der Verantwortung der Regierung liegt, ist zwischen den Jahren 2016 und 2017 um 2,2 Prozent gestiegen, berichtet RÚV. Die Daten stammen aus einer aktuellen Studie des isländischen Umweltamtes. Bei Ermittlung der Daten wurden Emissionen aus dem Strassenverkehr, Ölverbrauch bei Schiffen, Haustiere, Kühlausrüstung und Mülldeponien als Hauptquellen der Treibgase gezählt, die in die Verantwortlichkeit der Regierung fallen.

Die Studie war gestern dem Klimarat der Vereinten Nationen übergeben worden. Diese Emissionsstudien werden vom UNFCC derzeit von allen Nationen angefordert.

Die Treibhausgasemissionen, für die die Regierung verantwortlich zeichnet, ist seit 2005 insgesamt um 5,4 Prozent gesunken. Seit 2012 ist der Wert relativ stabil, obwohl Versuche unternommen wurden, ihn zu senken.

In einer Erklärung des Umweltamtes heisst es, dass der Anstieg der Emissionen zwischen 2016 und 2017 auf den Anstieg der Touristenzahlen und steigenden Verbrauch zurückzuführen sei.

Grösster Emissionsverursacher, für den die Regierung verantwortlich zeichnet, ist laut Studie der Strassenverkehr. Aus der Liste der Verursacher entfallen 34 Prozent auf den Strassenverkehr, 18 Prozent auf die Fischtrawler, 20 Prozent auf die Landwirtschaft und acht Prozent auf den Müll.

Der Treibhausgasausstoss im Strassenverkehr stieg zwischen 1990 und 2017 um 85 Prozent an, zwischen 2016 und 2017 um 5,5 Prozent.

Auch die Aluminium- und Metallindustrie sorgte seit 1990 mit 133 Prozent für einen dramatischen Anstieg der Treibhausgasemission. Allerdings gehört diese Industrie zum EU-Handelssystem und fällt daher nicht unter die Verantwortung der Regierung.

 

 

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