Árneshreppur will Schule für einen Schüler öffnen Skip to content
Borgarfjörður eystri
Photo: Golli.

Árneshreppur will Schule für einen Schüler öffnen

Die Grundschule Finnbogaskóli in der Gemeinde Árneshreppur in Strandir war im Jahr 2018 geschlossen worden, als der letzte Schüler die Schulbank verliess. Nun sieht es ganz danach aus, als ob sie ihre Türen wieder öffnet, denn im Herbst soll ein achtjähriges Kind mit seiner Familie in die abgelegene Gemeinde der Westfjorde ziehen.
Gemeinderatsvorsitzende Eva Sig­ur­björns­dótt­ir sagt, alles sei noch in Arbeit, aber man wisse, dass dieses schulpflichtige Kind in die Gemeinde ziehe, und das solle natürlich unterrichtet werden. Die Frage sei nur, wie man das bewerkstellige.

Bislang ist noch kein Lehrer eingestellt worden. Diese Entscheidung könne die Gemeinde erst treffen, wenn feststehe, wieviel Geld für die Stelle zur Verfügung stehe. „Uns wurde gesagt, dass es 20 bis 25 Millionen Kronen kostet, die Schule wieder zu öffnen, aber das müssen wir uns erst noch mal anschauen,“ sagt Eva.

Und wer weiss, vielleicht zieht eine einmal geöffnete Schule dann auch weitere Familien mit schulpflichtigen Kindern an. Eva gibt sich da optimistisch.
„Das kann durchaus passieren, auch wenn das etwas ist, was wir jetzt noch nicht wissen. Die Leute begreifen ja so langsam, dass sie überall arbeiten können, das ist ja heutzutage anders, auf dem Land zu leben als früher. Wir haben hier eine schnelle Internetverbindung und alles was es braucht.“

Sie kann sich durchaus vorstellen, dass nach Öffnung der Schule am 15. August noch Familien in die Gemeinde ziehen. „Wir wissen von einem weiteren Kind, das möglicherweise hierherziehen könnte, hier an der Finnbogaskóli ist also derzeit ganz viel los.“

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