Alle Zeichen stehen auf Streik im Hotelgewerbe Skip to content

Alle Zeichen stehen auf Streik im Hotelgewerbe

Die Mitglieder der Gewerkschaft Efling haben bei ihrer Abstimmung mit grosser Mehrheit Arbeitskampfmassnahmen zugestimmt, berichtet RÚV.

Das war eine überwältgende Mehrheit derer, die natürlich, wie alle verstehen sollten, ihre Arbeit niederlegen wollen, weil ihre Löhne so beschämend niedrig sind, dass es keine theoretische Möglichkeit gibt, davon existieren zu können. Sie wollen nun zusammenstehen, soweit ich weiss,” erklärt die Gewerkschaftsvorsitzende Sólveig Anna Jónsdóttir.

Der Warnstreik wird, wie bereits angekündigt, am 8. März stattfinden, insgesamt wollen etwa 700 Beschäftigte in Gästehäusern und Hotels daran teilnehmen.

Bei der Abstimmung sprachen sich von 862 Stimmen 769 für einen Warnstreik aus, 67 waren dagegen, und 26 enthielten sich der Stimme. Der Warnstreik wurde mit 89 Prozent aller Stimmen angenommen. In der Wahlliste hatten sich 8000 stimmberechtige Gewerkschaftsmitglieder befunden, die Wahlbeteilung betrug daher nur elf Prozent.

Doch für Sólveig Anna ist dies keine Enttäuschung. “Nein, wir hatten beschlossen, alles Gewicht darauf zu legen, ganz real die zu erreichen, die ihre Arbeit niederlegen wollen. Und das ist uns gelungen. Ich bin sehr zufrieden, dass wir dass so gemacht haben, wir haben die getroffen, die wirklich in Streik treten wollen, und wir haben miteinander gesprochen,” sagt sie.

Die Streikankündigung wird heute dem staatlichen Verhandler und dem Arbeitgeberverband ausgehändigt.

Aber auch wenn die Gewerkschaftsmitglieder nun ihren Streikwillen kundgetan haben, wird sich wohl erst kommende Woche herausstellen, ob aus dem Warnstreik auch wirklich etwas wird. Der Arbeitgeberverband hält ihn nämlich für gesetzeswidrig und will die Gewerkschaft gerichtlich belangen. Mit einem Urteil wird noch vor dem 8. März gerechnet.

Auch dies lässt Sólveig Anna kalt. “Ich habe keine Sorge deswegen. Ich bin optimistisch, dass das nicht passiert. Es gibt keinen Weg, das aufzuhalten, was in Gang gesetzt worden ist.” sagt die streitbare Gewerkschaftsvorsitzende.

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