60 neue Notstromaggregate für einen möglichen grossen Stromausfall aufgestellt Skip to content
Photo: Dagmar Trodler.

60 neue Notstromaggregate für einen möglichen grossen Stromausfall aufgestellt

Etwa 60 Notstromaggregate sind in diesem Sommer im ganzen Land aufgestellt worden, berichtet RÚV. Damit soll im Fall eines Stromausfalls die Versorgung der Telekommunikationsanlagen sichergestellt werden. Der Geschäftsführer der Notrufanlage bestätigte, dass die Hotline 112 nun jederzeit, auch bei Stromausfall, erreichbar sei.

StromGAU während des Adventsturms

Beim grossen Unwetter im Dezember letzten Jahres sassen im Norden hunderte von Haushalten ohne Strom und Telefon da, die Telefonverbindungen waren in weiten Teilen der Westfjorde, des Nordlandes bis in den Osten hin ausgefallen, ein Umstand, der nicht nur private Haushalte und öffentliche Einrichtungen beeinträchtigte, sondern auch die Arbeiten von Einsatzkräften und Rettungsmannschaften über Tage ausbremste. Das Küstenwachschiff Þór etwa diente als Notstromaggregat für die Stadt Dalvík, und die Gemeinde Grindavík lieh ihr eigenes Dieselaggregat in den Norden aus.
In der Folge schuf die Regierung eine Arbeitsgruppe, die die Infrastruktur für Stromverteilung und Telekommunikation voranbringen sollte. Die Gruppe kümmerte sich auch um die Gewährleistung der Notstromversorgung wichtiger Telekommunikationsschaltstellen bei einem grossen Ausfall der Elektrizitätsversorgung.

30 neue Aggregate
Nun sind 60 weitere Notstromaggregate, darunter 30 ganz neue Aggregate aufgestellt worden. Die Lebenserwartung der Ladestationen wurde verlängert, Aggregate vergrössert und Verbindungseinheiten für mobile Aggregate angeschlossen.
Þórhallur Ólafsson, der Geschäftsführer der Notruflinie, der mit der Durchführung des Projekts betraut war, sagt, jetzt könne die Allgemeinheit jederzeit die Notrufnummer anrufen, auch wenn der Strom ausgefallen sei.
Seiner Einschätzung nach könne man es nun mit einem Winter wie dem letzten aufnehmen. “Jetzt kann Weihnachten kommen, und das Unwetter für mich,” sagte er.

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