200 freiwillige Retter bei Unwetter zu Touristen auf dem Gletscher unterwegs Skip to content

200 freiwillige Retter bei Unwetter zu Touristen auf dem Gletscher unterwegs

Sämtliche Mitglieder der freiwilligen Rettungseinheiten im Südland und im Bezirk Árnessysla sind gegen 20 Uhr zum Einsatz ausgerückt, um Touristen zu retten, die sich auf einer Motorschlittenfahrt auf dem Gletscher Langjökull befanden. Die Leute hatten um Hilfe gebeten, als sich das Wetter in dem Gebiet verschlechterte, berichtet RÚV.

Etwa 200 freiwillige Retter machten sich mit Schneemobilen und Motorschlitten auf dem Weg zum Langjökull, um die 40 Touristen aus ihrer Urlaubsunternehmung zu retten. Verletzt hatte sich, soweit bisher bekannt, bei der Aktion niemand. Auch die Freiwilligen aus der Hauptstadtregion wurden mit schwerem Gerät zum Einsatz gerufen.

Die Leute hatten sich südöstllich des Gletschers in der Nähe der Berghütte Skálpanes in eine Schneewehe eingegraben, um warm zu bleiben. Ein Fahrzeug war zu ihnen gestossen und hatte die Leute in Etappen zur Berghütte gebracht. Da nicht klar ist, wie die Fahrbedingungen auf dem Weg zum Langjökull sind, werden die ersten freiwilligen Retter nicht vor 22 Uhr dort erwartet.

Im gesamten Land herrscht Unwetter, vor allem der Westen des Landes, wo der Langjökull liegt, ist betroffen. Schon heute morgen waren entsprechende Warnungen ausgegeben worden. Für das ganze Land gilt die gelbe Warnstufe, die allermeisten Flüge von und zur Insel waren abgesagt worden. Gegen Abend waren auch die ersten Strassenabschnitte gesperrt worden.

Zur Nacht hin hat sich der Sturm nach Norden hin verlagert, dort gingen im Laufe des Abends zahlreiche Hilferufe wegen steckengebliebener Fahrzeuge bei den freiwilligen Rettungseinheiten ein. Inzwischen ist eine Vielzahl der Strassen gesperrt, weil man schneebedingt nicht mehr durchkommt. Im Westen gibt es zur Zeit in einigen Gebieten keinen Strom, der Elektrizitätzversorger RARIK ist auf der Suche nach dem Problem.

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