Mangelnde Cybersicherheit stellt Risiko für Infrastrukturen dar Skip to content
Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir Icelandic minister
Photo: Minister of Universities, Industry, and Innovation Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir.

Mangelnde Cybersicherheit stellt Risiko für Infrastrukturen dar

Island liegt bei Wissen und Ausbildung rund um die Internetsicherheit nur unter ferner liefen, was das Risiko für Cyberattacken erhöht, berichtet RÚV. Die Ministerin für Universitäten, Innovation und Industrie, Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir kündigte für das kommende Jahr ein neues Hochschulprogramm an, welches sich ganz auf die Cybersicherheit konsentrieren soll. Seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022 verzeichnet Island sechsmal mehr Angriffe auf die Netzwerke isländischer Institutionen.

“Im Vergleich zu anderen Ländern liegen wir im Bereich Cybersicherheit ziemlich weit hinten und gehören zu Ländern, mit denen wir uns eigentlich nicht vergleichen möchten,” sagte Áslaug Arna. Der Sicherheitsmangel könnte Islands Infrastruktur zum Ziel für Cyberangriffe machen – darunter auch den Energiesektor oder das Gesundheitssystem.
Vor zwei Wochen hatte das Parlament Nachbesserungen zur nationalen Sicherheitsgesetzgebung verabschiedet. Ausser militärischen und Cyberbedrohungen deckt die neue Gesetzgebung auch gesellschaftliche Bedrohungen wie finanzielle Sicherheit, Epidemien, Klimawandel und Naturkatastrophen ab.

 

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