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140 Kilometer zum Sportunterricht

Die Grundschule im Borgarfjörður eystri im Osten des Landes gehört zu den Lehranstalten mit den wenigsten Schülern in ganz Island. In diesem Winter besuchen nur vier Schüler die Schule, dazu gibt es ein Kind im Kindergarten der Schule, berichtet Vísir.

Die neunjährige Zlata Boiko Sergeisdóttir wartet nach der Schule auf ihren Vater. Der bringt sie zum Turnen nach Egilsstaðir, zweimal die Woche. Das sind hin und zurück 140 Kiometer, über die Bergstrasse Vatnsskarð eystra, die 430 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

Die Schule im Borgarfjörður ist gut ausgestattet und wurde vor Jahren bekannt, als die Gemeindemitglieder vom isländischen Fussballverband KSÍ finanzielle Unterstützung erhielten, um einen Fussballplatz mit Kunstrasen anzulegen. Die Gemeinde unternahm eine weitere Anstrengung, und errichtete über dem Fussballplatz eine Halle, sodass man dort ganzjährig Sport treiben kann. Leider gibt es zu wenig Kinder, um eine ganze Mannschaft zu bilden.

Die beiden Jungen in der Schule, Júlíus Geir Jónsson und Páll Jónsson, fahren auch zum Training nach Egilsstaðir, Júlíus trainiert dort zweimal die Woche im Fussballverein, Páll fährt dreimal die Woche zum Bogenschiessen.

Damit hat wohl kaum ein Kind in Island einen längeren Weg zum Freizeitsport als die Schüler aus dem Borgarfjörður eystra. Das Magazin Um allt land hatte von den sportbegeisterten Kindern im abgelegenen Fjord berichtet.

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