Borgarfjörður: MAST lässt vernachlässigte Rinder abtransportieren

icelandic cows

Die isländische Lebensmittel- und Veterinäraufsichtsbehörde MAST hat zusammen mit der Polizei in Westisland etwa 150 halbverhungerte Rinder von einem Hof im Borgarfjörður einfernt, weil dort ein Verdacht auf Vernachlässigung bestand, berichtet Vísir. Anwohner äussern, man hätte viel früher eingreifen müssen. In der vergangenen Woche hatte die Behörde Schafe vom Hof entfernt und Massnahmen wegen der hungernden Rinder angekündigt. Augenzeugen hatten berichtet, dass die Rinder weder Futter noch Wasser bekämen.

Gestern Mittag fuhren nach Aussage von Steinunn Árnadóttir, eine der zahlreichen Anwohner, die seit Monaten erfolglos die Vernachlässigung der Tiere gemeldet hatten, Fahrzeuge von Polizei und MAST, sowie Schlachttransporter auf den Hof. Die Polizei hatte das Gelände zuvor abgesperrt. Im Stall befanden sich um die 150 Rinder, draussen standen 30, die alle abtransportiert wurden.
In den Tagen vor dem Wochenende hatte sich eine Gruppe von etwa 250 Tierschützern zusammengefunden, um auf eigene Faust Heu und Wasser zu den Rindern zu bringen. Die geplante Aktion rief die Behörden auf den Plan, seitens MAST hiess es in einer Mitteilung dazu „Wir bitten alle Beteiligten, MAST und der Polizei Raum und Arbeitsfrieden zu gewähren, da unser aller gemeinsames Ziel das Wohlergehen der Tiere ist.“ Die Polizei riet aus Sicherheitsgründen von einer Anreise ab.

Beschlagnahmung und Fütterung vor dem Abtransport
Nach der Beschlagnahmung am Samstag war ein behördlicher Hofverwalter eingesetzt worden, der sich um die Fütterung der Tiere kümmerte.
Sigurborg Daðadóttir, die leitende Amtstierärztin bei MAST, gab RÚV gegenüber an, die Rinder seien weder halbverhungert noch gequält gewesen, doch habe der Eigentümer Forderungen nach Verbesserungen nicht erfüllt. Daher habe die Behörde entschieden, die Rinder zu beschlagnahmen.
Behördenleiterin Hrönn Ólina Jörundsdóttir sagte dem Fréttablaðið gegenüber, man prüfe, ob einige der Tiere verkauft werden könnten, wenn ihr Zustand es erlaube. Einen Verkauf gesunder Tiere in gute Haltungsbedingungen halte man für moralisch richtig. Sie kündigte nach Abschluss der Aktion eine Erklärung der Behörde an.
Auf dem Hof hatte es an die 30 vernachlässigte Pferde gegeben, 13 von ihnen waren im Oktober gleich nach Beschlagnahmung durch die Behörde geschlachtet worden, der Rest der Pferde war an den Eigentümer zurückgegeben worden. Zehn Pferde befanden sich Anfang des Monats in sehr schlechtem Zustand.
Auch hier hatten sich Tierschützer zusammengefunden, um diese Pferde zu retten. Birta Flókadóttir hatte eine Spendenaktion ins Leben gerufen, mit dem Geld sollten beschlagnahmte Pferde der Behörde abgekauft und unter fachlicher Aufsicht aufgepäppelt werden. Im Tierschutzgesetz ist der Verkauf von beschlagnahmten Tiere als Option erlaubt. Das Angebot war von MAST ignoriert worden. Inzwischen hat die Behörde der Tierschützerin mitgeteilt, sie sehe gesetzlichen Spielraum, beschlagnahmte Tiere zu verkaufen.

Schlachtung ist oft erste Wahl
Anfang November hatte es von Behördenseite gehiessen „Wir sehen das immer so, dass wenn Tiere leiden und die Sache keinen Aufschub duldet, unverzüglich eingegriffen wird.“ In so einem Fall solle man bei der Polizei anrufen, die dann mit der Behörde Kontakt aufnehme.
Auf die Frage, ob es nicht Fragen aufwerfe, wenn sich Tiere bei Beschlagnahmung in so schlechtem Zustand befinden, dass man sie nur noch ins Schlachthaus bringen könne, sagte die leitende Amtstierärztin Sigurborg Daðadóttir, das könne man so nicht verallgemeinern, aber oft sei die Schlachtung die erste Wahl, da viele der von der Behörde betreuten Tiere ohnehin für die Schlachtung bestimmt seien.
In den Abendnachrichten sagte die Bezirkstierärztin Ellen Ruth Ingimundardóttir, gestern seien einige Rinder geschlachtet worden, für die Jungkühe habe man Platz in einem Offenstall gefunden. Die ganze Angelegenheit wird als ausgesprochen “sensibel” bezeichnet, und schwer für alle Beteiligten.

Rechnungshof und Landwirtschaftsministerin verlangen Erklärungen
Nachdem schon im Sommer Kritik am Handeln der Behörde laut geworden war, hatte der isländische Rechnungshof angekündigt, die Abteilung für Tierschutz unter die Lupe zu nehmen. Ergebnisse sollen dem Parlament vorgelegt werden. Landwirtschaftsministerin Svandís Svavarsdóttir hatte die Behörde im letzten Monat aufgefordert, sich zum Thema Tierschutzmassnahmen, Informationsfluss und Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit zu äussern.

Vier Parlamentarier wollen Blutstutenhaltung verbieten

Die sogenannte Blutstutenwirtschaft steht im Fokus eines Änderungsantrags zum geltenden Tierschutzgesetz, den vier Abgeordnete von Volkspartei und Piraten dem isländischen Parlament vorgelegt haben. Sollte der Änderung zugestimmt werden, könnte es in Zukunft verboten sein, tragenden Stuten in Island Blut literweise abzuzapfen, um es zu verkaufen oder weiterzuverarbeiten.

Wirtschaftszweig im Wachsen
Im Text zum Änderungsantrag wird ausgeführt, dass es in Island eine Industrie gibt, die aus dem Blut von tragenden Stuten das Hormon PMSG (Pregnant Mare Serum Gonadotropin) gewinnt. Aus diesem Hormon wird ein Fruchtbarkeitsmedikament für Nutztiere produziert. PMSG ist sehr teuer, daher hat die Blutstutenwirtschaft in der Vergangenheit in Island an Umfang zugenommen. “Im Jahr 2019 wurden 5036 Stuten für diesen Zweck genutzt. Mancherorts ist das eine ausgedehnte Wirtschaft mit bis zu 200 Stuten zur Blutproduktion. Finanzielle Anreize werden in Aussicht gestellt, um die Produktion hochzuhalten. Blutstuten müssen so oft wie nur möglich abfohlen, bis sich kein Hormon mehr in ihrem Blut findet, dann werden sie geschlachtet. Die Fohlen landen alle in der Schlachtung.”

Empfohlene Höchstmenge wird überschritten
Das isländische Tierschutzgesetz schützt Tiere gegen unmenschliche Behandlung. Demnach ist es verboten, die Kraft und Ausdauer eines Tieres zu überfordern, oder Tiere auf andere Art zu verletzen.
“In den Richtlinien für Tierversuche an der Technischen Hochschule in Virgina (USA) wird empfohlen, einer Stute nicht mehr als 10 Prozent der Gesamtblutmenge im Abstand von vier Wochen abzuzapfen, und nicht mehr als 7,5 Prozent der Gesamtblutmenge, wenn die Blutentnahme wöchentlich stattfindet. Hierzulande geht man viel weiter. Wenn sich das Hormon im Blut der Stuten findet, wird wöchentlich Blut abgezapft, jedesmal fünf Liter, sieben bis achtmal während des Sommers. Das isländische Pferd ist kleiner als ausländische Rassen, daher liegt die Blutmenge bei isländischen Stuten bei 35 bis 37 Litern. Hier wird also wöchentlich über die Dauer von zwei Monaten etwa 14 Prozent der Blutmenge abgezapft.”

Der Text zum Ergänzungsvorschlag kritisiert, dass dieser Betriebszweig bei der Vorlage zum Tierschutzgesetz nicht erwähnt worden sei, er werde weder im Regelwerk zum Pferdewohl noch im Gesetz zum Schutz von Versuchstieren gesondert behandelt. Nirgendwo stehe, wie weit bei der Blutentnahme gegangen werden darf, wie oft einer tragenden Stute wieviel Blut abgezapft werden darf, oder wie die Ausrüstung dafür aussehen muss.
“Das ist absolut unakzeptabel, wenn man bedenkt, wie umfangreich dieser Wirtschaftszweig hierzulande ist.” schreiben die Autoren des Änderungsvorschlags. Die Abgeordnete der Piraten, Olga Margrét Cilia, die den Änderungsvorschlag mit unterstützt, sagte gegenüber Iceland Review, sie habe von dem Business vorher nichts gewusst, aber die Vorgehensweise höre sich “brutal” an und das Tierwohl habe keine Priorität bei der Durchführung.
Initiatorin der Vorlage ist die Vorsitzende der Volkspartei, Inga Sæland, gestützt vom Parteikollegen Guðmundur Ingi Kristinsson, sowie von den beiden Abgeordneten der Piratenpartei, Olga Margrét Cilia und Sara Elísa Þórðardóttir.

Nicht mit dem Tierschutzgesetz konform
Es seien Todesfälle bei der Blutentnahme vorgekommen, allerdings gebe es keine öffentlichen Zahlen zu Todeszahlen von isländischen Blutstuten in den Sommermonaten. “Auch wenn Stuten nicht bei der Blutentnahme verenden, kann der Wirtschaftszweig negative Auswirkungen auf ihr Leben und Wohlbefinden haben. Nach Angaben der Veterinäraufsichtsbehörde sind in den vergangenen drei Jahren bei drei Höfen mit Blutstutenwirtschaft Verwarnungen eingegangen.”
Es gehe nicht mit dem Tierschutzgesetz konform, Pferde zur Blutproduktion zu züchten, um daraus finanziellen Gewinn zu ziehen. Daher solle es verboten werden, tragenden Stuten Blut abzuzapfen, um dieses zu verkaufen oder Produkte daraus herzustellen und zu vermarkten, heisst es in dem Änderungsvorschlag zum Tierschutzgesetz.

Schon im vergangenen Jahr hatte der Abgeordnete Guðmundur Ingi Kristinsson eine parlamentarische Anfrage zum Thema an den Landwirtschaftsminister gerichtet, die jedoch unbeantwortet geblieben war.
Auch ein Mitglied der Interessensvereinigung Jarðvinir hatte die Blutstutenwirtschaft, bei der aus den etwa 5000 Blutstuten jährlich 170.000 Liter Blut gewonnen wird, in einem Kommentar als nicht mit den Tierschutzgesetz vereinbar bezeichnet und seine Verwunderung darüber geäussert, dass der Fachrat für Tierwohl der Praktik zugestimmt habe. Die Genehmigung Nr. 279/2002 der Veterinäraufsichtsbehörde, die Jarðvinir dem Text zufolge vorliege, beziehe sich jedoch auf “Tierversuche” und nicht auf die wirtschaftliche Produktion von Blut. Die Hormonmenge im Blut werde Jarðvinir zufolge durch eine tägliche Blutprobe aus der Oberlippe der Stute bestimmt, ist die Menge hoch genug, beginnen die wöchentlichen Blutentnahmen aus der Halsvene, die ein Tierarzt durchführt.
Die Informationslage zu dem Business ist sehr mager. Die meisten Medientexte werden vom Geschäftsführer des blutverarbeitenden Unternehmens selbst verfasst, Insiderinformationen sind kaum zu bekommen. Jarðvinir schreibt, laut MAST würden in Island an den Stuten keine Trächtigkeitsabbrüche vorgenommen. Der Tierschutzaktivist Árni Stefán Árnason hingegen behauptet, von auf der Weide getöteten Fohlen und abgetriebenen Leibesfrüchten zu wissen und bezeichnet in seinem Kommentar die Blutstute als “Versuchstier, um die Fleischproduktion zu erhöhen.”

Nach Tierschutzskandalen in Südamerika hatten sich Pharmaunternehmen dem europäischen Blutstutenmarkt zugewandt. PMSG als Hormonpräparat ist in Deutschland ohne medizinischen Behandlungsgrund für Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen zugelassen, es erhöht die Fruchtbarkeit der Nutztiere und ermöglicht, Geburtstermine zu steuern und die Sauen öfter zu belegen. Hauptlieferant für das Hormon aus Stutenblut ist Island, weil dort die Stutenhaltung unter günstigen Voraussetzungen möglich ist.

Petition gegen Meeresfischzucht ausgehändigt

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Etwa 180.000 Personen aus aller Welt haben eine Petition an die Regierungen Norwegens, Schottlands, Irlands und Islands gerichtet und fordern, keine Lizenzen für die Lachszucht im offenen Meer mehr zu erteilen. Ausserdem sollen die Regierungen sich verpflichten, in einem Plan schrittweise bereits erteilte Lizenzen für ungültig zu erklären.

Parlamentspräsident Steingrímur J. Sigfússon nahm die Unterschriftenliste heute morgen im Namen des isländischen Parlaments Alþingi entgegen, berichtet Vísir.

Im vergangenen Frühjahr hatten das Outdoorbekleidungsunternehmen Patagonia und WeMove mit Unterstützung durch den isländischen Naturschutzverband die Unterschriftenaktion gestartet. Auch Islands Regierung wird darin aufgefordert, die Fischzucht im offenen Meer zu stoppen. Jón Kaldal, der Sprecher von Icelandic Wildlife Fund, zeigte sich sehr besorgt über die Auswirkungen der Meeresfischzucht auf den Bestand der Wildlachse.

“Die Lachzucht im offenen Meeresbecken funktioniert so, dass man einen Sack aus Netz in ein rundes Gitter hängt, und den Fisch in das Netz setzt. Alle Verschmutzung und der ganze Müll, Medikamente, Insektizide und anderes, geht in das Netz und von da aus direkt ins Meer. Von diesem Betrieb geht eine unglaubliche ortsgebundene Verschmutzung aus. In den Behältern gibt es oft Lausbefälle, erst in der letzten Woche war in den Meeresbecken in den südlichen Westfjorden in grossem Stil Gift eingesetzt worden, sowohl bei Arnarlax als auch bei Arctic Sea Farm, wegen der Lachslaus, die dort auf den Fischen grassiert,” erklärte Jón Kaldal.

Ausserdem entwischten regelmässig Lachse aus den Becken.

“Diese Haustiere, die Zuchtlachse eigentlich sind, das ist sehr gefährlich, wenn die sich mit dem wilden Lachsbestand vermischen. Da gerät DNA aus dem Tier, welches als Haustier aufgezogen wurden, in irgendwelche 12 Generationen und hat ganz andere Eigenschaften als die wilden Bestände in der Natur seit tausenden von Jahren. Die genetische Vermischung bedroht die Nachkommen unserer wilden Fische.”

“Der wilde Lachs hat ohnehin gerade mit schwierigen Bedingungen im Meer zu kämpfen, durch den Klimawandel und de steigenden Säuregrad im Wasser, und indem wir nun auch noch Meeresbecken in Island und anderswo aufbauen, engen wir den Lachs, der sowieso schon ums Überleben kämpft, noch mehr ein.”

“Hier in Island haben wir einen starken und guten Lachsbestand, und es ist uns gelungen, den wilden Bestand zu schützen. Deswegen ist es unglaublich traurig, dass in den letzten Jahren die Lachszucht im Meer zum dritten und vierten Mal versucht wird. Jetzt soll also diese verschmutzende Industrie hier aufgezogen werden, mit unvorhersehbaren Auswirkungen auf die Natur.”

Jón erinnerte daran, dass sich in der Meereszucht in den letzten Jahren praktisch nichts verändert hat, immer noch man dort die gleichen Netze, aus denen Lachse entkommen. In der Fischzucht an Land hingegen habe sich sehr viel getan, und auch die Experten im Marineforschungsinstitut sprächen sich für die Landzucht aus. Es gebe heisses Wasser und viel Land, ideale Bedingungen für die Fischzucht. Und immerhin habe man auch bewiesen dass man das könne, die Isländer seien in der Forellenzucht weltweit führend und marktbeherrschend.

Jón hofft, dass die Unterschriftenliste etwas bewirkt, nachdem es neulich erst eine Gesetzesnovelle die Fischzucht betreffend gegeben habe und eine weitere für das Jahr 2024 anstehe. Er wünscht sich, dass es dann keine weiteren Fischbecken in den Fjorden mehr gibt, und dass die bestehenden geschlossen bzw aufs Land verlagert werden. (DT)

Weihnachtskatze in Reykjavík errichtet

christmas cat

Die Weihnachtskatze hat zum zweiten Mal in Reykjavík ihren Posten bezogen. Im vergangenen Jahr war die fünf Meter hohe Statue das erste Mal auf dem Lækjartorg aufgestellt worden, und erhellt nun sehr zur Freude von Touristen und Einheimischen den grossen Platz mit festlichem Licht. Sechs Meter hoch ist die Katze, beleuchtet wird sie von 6500 LED Lichtern.

Idee und Ausführung der schwarze Samtpfote sind eine Aktion der Stadt Reykjavík, und sie soll dort bis Anfang 2020 stehenbleiben, wenn die Weihnachtsmänner der Legende nach wieder in die Berge ziehen.

So beliebt die Weihnachtskatze auch sein mag – ihr Hintergrund ist ein eher grusliger. In der Folklore lebt sie im Haushalt der beiden Riesen Leppalúði und Grýla, den Eltern der 13 Weihnachtsmänner. Die Katze, so heisst es in der Legende, frisst Kinder, die keine neuen Kleidungsstücke zu Weihnachten bekommen.

Berühmt wurde die hungrige Mieze durch ein Gedicht des Volksdichters Jóhannes úr Kötlum im Jahr 1923. Auch Björk hat ihr im Jahr 1980 einen beliebten Song gewidmet.

18,4 Prozent weniger Fluggäste in Keflavík

Keflavík Airport

Einer Pressemitteilung der isländischen Tourismusbehörde zufolge haben im vergangenen Oktober 163.000 ausländische Fluggäste das Land über den Internationalen Flughafen Keflavík verlassen, das waren etwa 36.000 Personen weniger als noch im Vorjahr, oder ein Rückgang von 18,4 Prozent.

In der Mitteilung hiess es auch, dass amerikanische Touristen den grössten Teil des Rückgangs ausmachten: In diesem Oktober flogen 25.000 Amerikaner weniger aus Island weg  als im Oktober 2018, das ist ein Rückgang von 42 Prozent.

Der Rückgang im Oktober folgt einem Trend, der seit dem Januar zu beobachten ist. Im Januar 2019 flogen 5,8 Prozent weniger Touristen aus Island weg, im Februar 6,9 Prozent, im März betrug der Rückgang 1,7 Prozent, im April 18,5 Prozent, im Mai 23,6 Prozent. Im Juni verliessen 16,7 Prozent weniger Fluggäste das Land, im Juli 17 Prozent, 13,5 Prozent waren es im August, und im September 20,7 Prozent.

Die Amerikaner machten den grössten Teil der Gäste in der Abflughalle aus, oder ein Fünftel. Britische Fluggaste lagen mit 12,6 Prozent auf Platz zwei.

Insgesamt haben im Jahr 2019 bis jetzt 1,7Millionen  ausländische Fluggäste das Land verlassen. Das sind 14,7 Prozent weniger als noch im Vorjahr.