Isländische Handballerinnen für EM 2024 qualifiziert

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Die isländische Handballnationalmannschaft der Damen konnte sich heute im Spiel gegen die Färöerinseln für die Europameisterschaft qualifizieren.
Damit haben sich die isländischen Handballerinnen zum dritten Mal nach 2010 und 2012 eine Fahrkarte zur EM gesichert.

Im spannenden Spiel konnte die Spielerinnen von den Färöerinseln in den letzten Minuten noch einmal stark aufholen, doch am Ende siegte Island mit 24:20 Punkten. Die Isländerin Elín Klara Þorkelsdóttir erzielte allein 10 Tore.
Die Europameisterschaft findet von November bis Dezember in Österreich, Ungarn und der Schweiz statt.

Teilsonnenfinsternis von ganz Island aus zu sehen

Am morgigen 8. April kann man in Island von überall aus eine Teilsonnenfinsternis von 40% erleben, wenn das Wetter dies zulässt, berichtete Vísir. Der beste Ort dafür wird allerdings Reykjavík sein. In Mexiko, den USA und Kanada gibt es dann eine vollständige Sonnenfinsternis.

Morgen Abend um 18.60 Uhr, wenn die Sonne ohnehin schon tief steht, beginnt das Ereignis, der Höhepunkt ist um 19.40 Uhr erreicht.

In Island wird es aber schon bald eine vollständige Sonnenfinsternis zu sehen geben: am 12. August 2026 soll sie im äussersten Westen des Landes, und auch in Reykjavík zu sehen sein. Dies wird die erste vollständige Sonnenfinsternis in der Hauptstadt seit dem 17. Juni 1433 sein.

Schon jetzt gibt es Vorbereitungen für dieses grosse Ereignis, unter anderem auf den Webseiten eclipse2026.is und solmyrkvi2026.is, wo man alle Informationen zur Sonnenfinsternis, sowie relevante Karten findet.

Weiträumige Strassensperrungen wegen Schneesturms

Auch an diesem Wochenende hat der Winter den Norden und Osten des Landes fest im Griff. Für die gesamte Osthälfte des Landes, von den Ostfjorden bis auf die Halbinsel Tröllaskagi, gilt auch am Abend immer noch die gelbe Warnstufe, der Zivilschutz hat für die Regionen die Ungewissheitsstufe verkündet. Die Ringstrasse ist ab Egilsstaðir bis zum Mývatn durchgehend gesperrt, ausserdem sind Öxnadalsheiði und Holtavörðuheiði gesperrt, und bleiben dies voraussichtlich bis morgen. In weiten Teilen herrscht Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 20 m/s, ausserdem Lawinengefahr.

Grosse Lawinengefahr
In der Fährhafenstadt Seyðisfjörður und in Neskaupstaður sind gestern Abend ganze Strassenzüge wegen Lawinengefahr vorsichtshalber geräumt worden. Das Küstenwachtschiff Þór befindet sich im Hafen von Seyðisfjörður, um im Notfall zur Verfügung zu stehen.
Vor jeglichen Autofahrten war wetterbedingt im Vorfeld abgeraten worden.
Morgen soll sich das Wetter beruhigen, doch die Schneelawinengefahr bleibt nach Angaben der Wetterbehörde auch weiterhin hoch.

Zwei Motorschlittenunfälle
In den Kerlingarjöll, einer bei Wintersportlern beliebten vulkanischen Bergregion im südlichen Hochland, wo diesen Winter ein Luxushotel eröffnete, haben sich an diesem Wochenende gleich zwei Unfälle mit dem Motorschlitten ereignet, der eine passierte gestern Abend, der andere heute am Mittag. Bei beiden Verletzten handelte es sich um Frauen. Sie wurden von Rettungsmannschaften aus dem Bergmassiv geholt und vom Hubschrauber abgeholt, der sie ins Krankenhaus nach Reykjavík brachte.
Wer morgen mit dem Auto unterwegs sein muss, sollte vorher Wetter und Strassenbedingungen prüfen.