Regenbogen auf dem Skólavörðustígur wird dauerhaftes Asphaltbild

Skólavörðustígur Reykjavík pride LGBTQ+

Der Regenbogen auf dem Asphalt des Skólavörðustígur im Herzen Reykjavíks wird nun so gestaltet, dass er nicht mehr verblasst. Der Stadtrat hatte vorgestern einem Antrag stattgegeben, nachdem dort jetzt licht- und wetterfeste Farbe verwendet wird. Im Jahr 2021 hatte der Regenbogen abgekratzt werden sollen, dies hatte jedoch Proteste aus der Bevölkerung hervorgerufen. Der Regenbogen steht für den Kampf der LGBTQ+ Gemeinschaften um Anerkennung und Rechte innerhalb der Gesellschaft.

“Es ist wunderbar, dass der Regenbogen jetzt immer hier sein wird, weil das ein Symbol Reykjavíks als Stadt der Menschenrechte ist, wo jeder willkommen ist,” sagte die Stadträtin und  Vorsitzende des Umwelt- und Planungsausschusses der Stadt, Dóra Björt Guðjónsdóttir. Der Regenbogen sei im Geist und in den Herzen aller wichtig, die für Menschenrechte der queer people kämpfen. Er sei ein Symbol für queerness und einen Kampf, der seinen Platz im Herzen der Stadt Reykjavík habe.

Ein Vorschlag zur Umgestaltung des Skólavörðustígur war zum ersten Mal im Jahr 2021 vorgelegt worden und soll nun um den Regenbogen herum ausgeführt werden. Die LGBTQ+ Gemeinschaft wird konsultarisch miteinbezogen, um sicherzustellen dass der Regenbogen auch weiterhin einen wichtigen Platz in der Strassengestaltung erhält.
Zum ersten Mal war der Regenbogen im Jahr 2015 auf den Asphalt gemalt worden. Seither ist er zu einem Symbol der Innenstadt geworden, wo Touristen und Bewohner gerne Selfies knipsen. Álfur Birkir Bjarnason, der Vorsitzende der isländischen queer-Organisation Samtökin ’78, begrüsste die Entscheidung, den Regenbogen zu einem dauerhaften Asphaltbild zu machen.
“Das ist eine gute Nachricht für alle queer people in Island und etabliert eins der am meisten besuchten Wahrzeichen Reykjavíks.” sagte er.

Stute schwimmt zur Insel Lundey und zurück

Lundey island puffins Reykjavík

Es heisst ja immer, auf einer Insel kann ein Pferd nicht verloren gehen. Eine Stute im Skagafjörður hätte fast das Gegenteil bewiesen, sie ist nämlich zur Insel Lundey geschwommen, wo man nun sicher kein Pferd suchen geht.
Die Stute war vermutlich rossig und auf der Suche nach einem Hengst am Ufer der Héraðsvötn gewesen, als sie dort von der starken Strömung mitgerissen und  im Fjord landete. Sie hatte sich in Garður in Hegranes befunden und möglicherweise über den Fluss nach Vatnsleysa gewollt, berichtet Feykir.is.

Einmal draussen im Fjord, schwamm sie auf der Insel Lundey an Land. Dort drehte sie eine Erkundungstour, fand aber weder Hengst noch sonst irgendwas für sie Interessantes und begab sich daher wieder ins Wasser. Ihr Schwimmgang des Tages  endete am Strand von Garðsandur.

Lundey liegt zwei bis drei Kilometer vom Festland entfernt. Die kleine, eher flache Insel ist grasbewachsen und wird vor allem von Eiderenten, und Papageitauchern bevölkert. Ausserdem finden sich dort Eissturmvögel, Gryllteisten, Graugänse, Mantelmöwen und Mittelsäger. Die Graugänse nutzen die kleine Insel als Nachtquartier, einige hundert gehen dort auch in die Mauser.