Drei Gebiete in Nordisland als “hope spots” geehrt

iceland whale

Die Bucht Skjálfandaflói, der Fjord Eyjafjörður und die Insel Grímsey sind die ersten drei sogenannten „Hoffnungsgebiete“ Islands. Der Begriff ist eine Anerkennung für Meeresgebiete, die weltweit einzigartig sind und wichtig für das Ökosystem des Meeres, berichtet RÚV.
Die Meeresschutzorganisation Mission Blue hat die Schaffung der Hoffnungsgebiete ins Leben gerufen. Weltweit gibt es bereits 51 dieser hope spots, und drei isländische sind nun hinzugekommen.

Eva Björk Káradóttir, die Direktorin des Walmuseums in Húsavík und Sprecherin der Organisation in Island freut sich über die Anerkennung.
“Das ist natürlich eine ganz tolle Anerkennung, und sie weckt möglicherweise Aufmerksamkeit dafür, wie verschiedenartig und wichtig dieses Meeresgebiet ist, das wir hier um uns herum haben,” sagt sie. “Und für die Zukunft bedeutete das, dass es einfacher für uns sein wird, Forschungen in Verbindung mit den Ökosystemen in dieser Region durchzuführen, und das wird sicher auch einfacher, diese Forschungen dann zu finanzieren.”

Hinter dem Antrag habe sehr viel Arbeit gesteckt, denn man man muss schon gute Argumente liefern, um berücksichtigt zu werden.
“Das sind viele Faktoren, die dieses Meeresgebiet so wichtig machen. Etwa das unglaublich reiche Vogelleben. Hier gibt es sehr wichtige Brutgebiete für zahlreiche Seevögel, die Alken etwa, oder die Küstenseeschwalbe. Es gibt um die 20 Walarten, die in dieses Gebiet kommen, oder sogar hier leben. Im Eyjafjörður sind es natürlich die Unterwasserschlote, die ein weltweit einzigartiges geologisches Phänomen darstellen.”

Kleine Liste isländischer Luxuskarossen

Wenn man ein anderes Land besucht, kommt einem eine ganz andere Autoflotte entgegen als daheim. In Island ist die Flotte bei der Verkehrsbehörde seit 2011 registriert, und dort kann man nachschlagen, wieviele Fahrzeuge welcher Marke angemeldet sind. Demnach ist Toyota am häufigsten vertreten, Corolla und Yaris liegen auf den vordersten Plätzen, berichtet Vísir.
Sogenannte „Luxuskarossen“ gibt es auch, und nicht gerade wenige: 11.547 Mercedes-Benz sind eingetragen, 5.126 BMW und 4.936 Land Rover, diese drei gelten hier allgemein als Luxusauto. In der Listen finden sich aber auch 940 Porsches, die meisten davon vom Typ Cayenne, dazu gibt es zehn Porsche 718 Cayman, sowie 88 Porsche 911.

Nicht genug mit Porsche, auch Ferrari hat zwei Vertreter auf der Insel, ein 488 und ein 599 GTB, und ein Ferrari 328 GTS ist abgemeldet. Zwei Aston Martins fahren umher, sechs Maseratis, und dann sind da die Lamborghinis, ebenfalls zwei Exemplare der italienischen Luxusmarke, die jedoch nicht nur Sportwagen produziert, sondern auch Traktoren und die isländischen Lamboghinis gehören zur letzteren Sorte.
Vergebens sucht man Fahrzeuge der Marke Bugatti, Pagani, McLaren, Maybach oder Koeningsegg. Und mancher Besitzer hat sein Luxusgefährt auch unter Phantasienamen registriert, wie etwa Steindór, Magnús, Smári – und Erótík.