Immobilienpreise auf Rekordhoch

Die Immobilienpreise in Reykjavík sind stark gestiegen, um im Durchschnitt 22,3 Prozent in den vergangenen 12 Monaten. Die Preise von freistehenden Wohnhäusern sind um 25,7 Prozent gestiegen, und der Durchschnittspreis eines Apartments stieg um 21,5 Prozent, berichtet RÚV.
Der stetige Anstieg der Immobilienpreise hat den Verbraucherpreisindex ebenfalls in die Höhe getrieben. Sogleich fiel die Inflationsprognose der Ökonomen von Landsbanki höher aus. Im Mai lag die Inflationsrate bei 7,7 Prozent.

Immobilienmarkt beruhigt sich nicht
Die Zentralbank hatte zu Beginn des Monats die Zinsen angepasst, um den Immobilienmarkt etwas zu beruhigen, doch zeigte diese Aktion eher wenig Resultate.
Die Preise für Häuser und Wohnungen in Relation zu den Gehältern sind nicht mehr ähnlich hoch gewesen wie in den Boom-Jahren zwischen 2005 und 2008, vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch Islands.