Einsatzplan zum Brandschutz in der Heiðmörk in Arbeit

heiðmörk fire 4 may 2021

Auf den Tag genau vor einem Jahr brannte in der Heiðmörk vor den Toren Reykjavíks nach grosser Trockenheit ein riesiges Waldstück. In diesem Jahr arbeiten die Behörden intensiv daran, die Wiederholung eines solchen Flächenbrands zu verhindern, berichtet RÚV.

„Was wir bisher gemacht haben, ist die Belastbarkeit der Wanderpfade zu kartieren, und mehr Zugänge zu den Pfaden und Wegen für die Einsatzkräfte zu schaffen. Wir kartieren gerade Fluchtwege und legen besonderes Gewicht auf eine Verbesserung der Mobilfunkverbindung. Das war ein grosses Problem letztes Jahr, dass die Einsatzkräfte untereinander im Brandgebiet keine Handyverbindung hatten,“ erklärt Auður Kjartansdóttir, die Geschäftsführerin der Reykjavíker Forstbehörde. Sie sagt, es sei ein unangenehmes Erwachen gewesen, all diese Faktoren auf dem Tisch zu haben.
“Aber die Feuergefahr ist ja nun nichts Neues, und das hängt mit dem Wetter des jeweiligen Winters zusammen, und wieviel Schnee gelegen hat, dass eine solche Gefahr entstehen kann.”

Das Gebiet, welches im letzten Frühjahr in Brand geraten war, umfasste 60 Hektar, umgerechnet 60 Fussballfelder. Vor allem der heftige Wind an jenem Tag habe für eine starke Ausbreitung des Feuers und den grossen Schaden gesorgt.
“Wir haben im letzten Jahr gesehen dass an den Birken die Pollenstände bereits gekommen waren. Aber da der gesamte Bewuchs eher jung war, ist viel kaputtgegangen. Insgesamt hatten wir aber noch Glück, dass das Hauptwegenetz beiderseits des Brandgebietes kein Feuer gefangen hat.”
Trotz der Verluste werde die Heiðmörk auch in diesem Sommer wieder ein Naherholungsparadies, so wie die Hauptstädter es kennen und lieben.

Pferdekopf auf der Neidingsstange nicht illegal getötet

moon over Esja mountain

Der Pferdekopf, der vor einigen Tagen auf einer Neidingsstange vor dem Hof Skrauthólar in Kjalarnes gefunden wurde, stammt von einem Pferd, welches auf normale Weise getötet worden war, berichtet das Bændablaðið. In einer Mitteilung der Veterinäraufsichtsbehörde MAST heisst es, das Tier sei entweder mit einer Pistole oder einem Bolzenschussgerät getötet worden. Zunächst war die Einschussstelle nicht gefunden worden, daher hatte MAST den Kopf zur Untersuchung mitgenommen.

„Die Hinzuziehung von MAST zur polizeilichen Ermittlung drehte sich nur darum, herauszufinden, ob es Hinweise darauf gibt dass das Pferd auf ungesetzliche Weise getötet worden war. Der Kopf wurde zur Versuchsanstalt für Pathologie der Universität in Keldur gebracht. Die Untersuchung ergab dass das Pferd auf normale Art und Weise getötet worden ist, mit einem Pistolenschuss oder Bolzenschuss in den Kopf.“ Damit sei die Aufgabe von MAST bei dieser Ermittlung beendet.
Die beiden Nachbarn auf Skrauthólar streiten sich wahrenddessen weiter, wem die Neidingsstange gegolten haben könnte, und die spirituelle Gemeinschaft von Sólsetrið sieht sich Anfeindungen und Verdächtigungen ausgesetzt, illegale Events zu veranstalten.