Osterreiseverkehr ins In- und Ausland

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In den Osterwoche werden am internationalen Flughafe von Keflavík zwischen 600 und 700 Starts und Landungen erwartet. Vísir berichtet, dass dies ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist, wo im gleichen Zeitraum nur 100 Starts und Landungen gezählt worden waren.
Dabei sitzen in den Flugzeugen nicht mal nur ausländische Besucher – auch die Isländer haben ihre Koffer gepackt, um der nasskalten Witterung in die Sonne oder auf Hauptstadttrips zu entfliehen.

In der Folge waren am Mittwoch sämtliche Parkplätze rund um den Flughafen belegt.
Auch innerhalb des Landes herrscht reger Osterreiseverkehr, zumal die Strassen dank des milden Wetters überall problemlos befahrbar sind. Vor allem Kurztrips in den Norden, in die Westfjorde und in die bekannten Sommerhausgebiete im Süden des Landes verursachen mehr Verkehrsaufkommen als in den ruhigen letzten zwei Jahren.

 

Drei Fälle von Vogelgrippe in wilden Vögeln gefunden

Die Vogelgrippe ist in den vergangenen Tagen bei wilden Vögeln in Island festgestellt worden, berichtet Vísir. In der letzten Woche war bekannt geworden, dass ein im Oktober tot aufgefundener Seeadler mit dem Virus infiziert gewesen war. Bei den neuen Vogelgrippeopfern handelt es sich um eine Wildgans im Hornafjörður, einen Raben im Skeið in Árnessýsla und mehreren Basstölpeln in der Nähe der Strandakirkja am Suðurstrandavegur.

Ausserdem sind auf einem Bauernhof im Skeið Hühner mit Krankheitssymptomen gemeldet worden, bei drei von ihnen wurde das Vogelgrippevirus gefunden. Die zehn Hühner und ein Hahn sind vorsorglich gekeult worden, berichtet mbl.is. Der verendete Rabe war in Nähe des Hühnerstalls gefunden worden.
Vom gefundenen H5-Vogelgrippetyp ist bislang nicht bekannt, ob er schwere Krankheitssymptome verursacht, hier warten die Behörden auf weitere Informationen aus dem Ausland.

Infektionsgefahr für den Menschen eher gering
Der Virustyp H5N1, der im europäischen Ausland in den meisten Fällen diagnostiziert worden war, hat keine Infektionen beim Menschen verursacht. Man geht auch davon aus, dass eine Infektion durch den Konsum von Eiern oder Geflügelfleisch übertragen wird. Auch die Übertragung des Virus von erkrankten Vögeln auf den Menschen gilt als eher unwahrscheinlich, allerdings wird dringend empfohlen, kranke oder verendete Vögel wenn überhaupt, nur mit Handschuhen anzufassen und die Hände zu desinfizieren.

Die Veterinäraufsichtsbehörde hat einen Einsatzplan für Vorbeugung und Reaktion auf infektiöse Vogelerkrankungen aktiviert. Dazu gehört das Melden aller verendeten Vögel, damit Proben entnommen werden können, und die Verbringung von Hausgeflügel in Stallungen oder unter ein umzäuntes Dach.