Wochenende mit Unwetter aus Südwest

weather warning

Für das Wochenende ist mit reichlich schlechtem Wetter zu rechnen, die Wetterbehörde hat daher für den Westen und Norden die gelbe bzw orangefarbene Warnstufe ausgerufen. Die Warnung gilt von der Bucht Faxaflói über Snæfellsnes und den Breiðafjörður bis ins östliche Nordland, wobei Breiðafjörður und die Westfjorde orangefarben gekennzeichnet sind.
Im Norden und Nordwesten herrscht heute Nacht Sturm aus Süd und Südest, und auch im Südwesten und Westen wird es morgen Abend stürmisch, mit Böen von bis zu 40 m/s, dazu kann es in höheren Lagen heftig schneien.

Die Strassenverwaltung informiert, dass ab morgen früh und das ganze Wochenende kein Reisewetter herrscht, vor allem in den Westfjorden und im Norden muss mit erheblichen Verkehrsbehinderungen durch Schnee und Schneesturm gerechnet werden. Wer Reisepläne hegt, sollte zu Wetter, Strassenbedingungen und aktuellen Warnmeldungen zeitnah Infomationen einholen und eher zuhause bleiben.

Junge Menschen würden laut Umfrage Verkauf von Silvesterknallern verbieten

New Year's Eve Fireworks in Reykjavík, 2017.

Sechzig Prozent der Isländer zwischen 18 und 24 Jahren würden den Verkauf von Feuerwerkskörpern an Privatnutzer verbieten, berichtet Vísir.
Für die neue Studie von Prósent wurden den Befragten drei Fragen vorgelegt: (a) ob sie selber Feuerwerkskörper kaufen, (b) ob man die Menge an Feuerwerkskörper pro Person beschränken sollte, und (c) ob man den Verkauf von Feuerwerkskörpern an Privatnutzer verbieten sollte.

Erstaunliche 64 Prozent gaben an, keine Feuerwerkskörper zu kaufen, 36 bezeichneten sich als Käufer derselben. Dabei waren Personen vom Land, sowie Männer eher unter den Käufern als Stadtbewohner und Frauen. Unter den Feuerwerksfreunden befinden sich mehrheitlich Personen aus der Altersgruppe 35 bis 44 Jahre, weit aus weniger kaufen Jüngere und Personen älter als 55 Jahre.
Mehr als die Hälfte der Befragten, oder 52 Prozent, findet, die Menge an Feuerwerkskörpern pro Person müsse beschränkt werden, 34 Prozent finden dies nicht notwendig. In der Altergruppe von 18 bis 24 Jahren sprachen sich die meisten dafür aus, die Menge zu beschränken, und hier waren auch Frauen (60%) eher als Männer der Ansicht, es brauche eine Beschränkung, und Stadtbewohner eher als Landbewohner.

Ein Verbot für den Privatgebrauch befürworteten 44 Prozent, 41 Prozent sind gegen ein solches Verbot. Frauen befürworten ein Verbot eher als Männer. In der Gruppe der 18 bis 24-Jährigen sprachen sich sogar 60 Prozent für ein Verbot aus, bei den 55 bis 64-Jährigen wollten nur 38 Prozent den Verkauf von Silvesterknaller an Privatpersonen verbieten.
Die Daten sind zwischen dem 30. Dezember und dem 9. Januar gesammelt worden. Prósent führte die Befragung im Internet aus, von 2300 eingeladenen Personen über 18 Jahren hatten 1118 Personen eine Antwort abgegeben.
In Island dürfen Feuerwerkskörper nur zwischen dem 28. Dezember und 6. Januar verkauft werden, und ausser in der Silvesternacht ist es verboten, sie zwischen 22 Uhr und 10 Uhr abzuschiessen. Verkauft werden Feuerwerkskörper vor allem von den freiwilligen Mitgliedern der regionalen Rettungswachten, die sich unter anderem darüber finanzieren, sowie von Sportvereinen.

COVID stört auf dem Weg zum EM-Sieg: fünf Handballer infiziert

handball european championships Iceland

Fünf Spieler der isländischen Handballnationalmannschaft der Herren können am Spiel um die Europäische Meisterschaft heute Abend nicht teilnehmen, weil sie positiv auf COVID-19 getestet wurden. Das ist ein schwerer Schlag für das Team, nachdem es in der Vorrunde in seiner Gruppe den Spitzenplatz eingenommen hatte. Einer der beiden isländischen Schiedrichter ist ebenfalls infiziert.
Islands Handballteam sollte heute Abend sein erstes Match in der Hauptrunde gegen Dänemark spielen. In der Vorrunde hatte die Mannschaft alle drei Spiele gewonnen, das letzte Spiel konnte sie am vergangenen Dienstag in Budapest gegen Ungarn mit 31:30 für sich entscheiden.
Gestern Abend hatte der isländische Handballverband mitgeteilt, dass drei Spieler positiv getestet worden seien: Björgvin Páll Gústavsson, Elvar Örn Jónsson und Ólafur Andrés Guðmundsson. Heute morgen folgte dann die Nachricht, dass die beiden Spieler Aron Pálmarsson und Bjarki Már Elísson ebenfalls positiv auf COVID-19 getestet worden seien, ausserdem der isländische Schiedrichter im Spiel, Anton Gylfi Pálsson.
Die Spieler zeigen kaum oder keine Symptome, hiess es.
Islands Staatspräsident Guðni Th. Jóhannesson ist derzeit auf dem Weg nach Ungarn, um das Spiel gegen Dänemark vor Ort mitzuverfolgen und am 22. Januar beim Spiel gegen Frankreich mitzufiebern.

update 16.30 Uhr
Am Nachmittag berichtete RÚV, dass auch Spielführer Gísli Þorgeir Kristjánsson mit COVID-19 infiziert ist und ausfällt.