Schneelawine fällt auf Skigebiet, niemand verletzt

Ski Siglufjörður Skarðsdalur

Heute morgen ist eine Schneelawine auf das Pistengebiet und die Skihütte in Siglufjörður gefallen bislang ist unklar, wie hoch die Sachschäden ausfallen. Menschen hatten sich zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs nicht dort befunden. Mitarbeiter des Pistengebietes im Skarðsdalur hatten die Schneemassen entdeckt, als sie heute Morgen zur Arbeit erschienen, berichtet RÚV.

Die Skihütte wurde getroffen und von ihrem Fundament gerissen, die Container mit Verleihequipment unter Schneemassen begraben, und auch das Pistenräumgerät war von den Schneemassen von seinem Platz bewegt worden.
Gebietsleiter Egill Rögnvaldsson sagt, er und seine Mitarbeiter hätten gleich wieder kehrt gemacht und das Gebiet verlassen, weil unklar sei, ob es weitere Lawinenabgänge geben werde. Man habe sich nur einen kurzen Überblick verschafft und gesehen, dass die Sachschäden beträchtlich seien.

Seit vorgestern Abend ist das Fjallabyggð von der Aussenwelt abgeschlossen, nachdem Ólafsfjarðarmúli und Siglufjarðarvegur wegen Lawinengefahr hatten gesperrt werden müssen.
Informationen der Strassenverwaltung zufolge gräbt man sich zur Zeit mit schwerem Gerät durch die zwei Lawinen in der Múli, danach erst kann beurteilt werden, ob der Weg dort wieder geöffnet werden kann.
Für die Halbinsel Tröllaskagi besteht wegen Lawinengefahr zur Zeit die Ungewissheitsstufe des Zivilschutzes.

COVID-19: Jeder in Island Lebende hat Anrecht auf Impfung

Alle in Island lebenden Personen haben Zugang zur COVID-19 Impfung, ungeachtet ihres Meldestatus oder ob sie ihren Wohnsitz in Island haben. Das geht aus einer Mitteilung des Gesundheitsamtes hervor. Ausländische Bürger werden in die gleichen nach Alter und Risikofaktoren aufgestellten Impfgruppen eingeteilt wie Isländer.

“Jeder der in Island lebt, wird die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen, ganz gleich ob er eine Personenkennziffer (kennitala) oder einen Wohnsitz hier hat oder nicht,” sagte Anna María Snorradóttir, eine Projektmanagerin beim Gesundheitsamt Iceland Review gegenüber.

Die Impfungen gegen COVID-19 hatten am 29. Dezember begonnen. Der Chefepidemiologe hatte eine Liste von Risikogruppen erstellt, nach der vorgegangen wird. In der ersten Gruppe hatte sich medizinisches Personal in Risikobereichen und die ältesten Bewohner in Pflegeheimen befunden. Als nächstes sind die über 70-Jährigen an der Reihe. Anna María zufolge können Bürger ohne kennitala oder Wohnsitz, die zu dieser Gruppe zählen, sich ebenfalls impfen lassen.

Risikofaktoren und Adresse müssen registriert sein
Alle Personen, die in Island leben, aber keine kennitala haben und mit Erstwohnsitz im Ausland registriert sind, haben Zugang zu einer COVID-Impfung in Island. Man will andere Möglichkeien nutzen, um Personen zu finden, die zu den jeweiligen Gruppen gehören.
“Es sollte möglich sein, jeden zu finden, der eine registrierte Adresse hat und ihn seinem Alter entsprechend zuzuordnen. In einigen Fällen haben die Gemeinden Informationen zu diesen Gruppen,” sagte Anna María

Ausländische Bürger mit Risikovorerkrankungen müssen allerdings dafür sorgen, dass diese Faktoren im isländischen Gesundheitssystem registriert sind. “Wenn es keine Information über Risikofaktoren hier in Island gibt, dann können wir sie nicht in eine Vorgangsgruppe für Vorerkrankungen stecken. Es wird zweifellos schwierig sein, manche Personen zu finden, aber wir tun alles in unserer Macht Stehende, um die zu finden, die das Recht auf eine Impfung haben.”

Die COVID-19 Impfung kostet nichts und ist in Island freiwillig. Die Behörden hatten mitgeteilt, dass die Gruppe der unter 70-Jährigen mindestens bis April auf eine Impfung warten muss. Leidet man an einer Vorerkrankung, rückt man vor, wenn diese Vorerkrankung registriert ist.
Weil nicht genügend Impfstoff zur Verfügung steht, werden die Vorgangsgruppen zuerst geimpft. Zur Zeit wird es so gehandhabt, dass man keinen Impftermin bucht, sondern automatisch benachrichtigt wird, sobald man seinem Alter, Beruf oder Vorerkrankung entsprechend zu einer Impfung berechtigt ist. Die Benachrichtigung wird per SMS oder über das Heilsuvera-Intranet zugestellt. Informationen zu den jeweils aktuellen Impfgruppen sind auf covid.is in mehreren Sprachen zu finden und werden regelmässig ergänzt, die Impftermine innerhalb der jeweiligen Vorgangsgruppe finden dann nach Absprache statt.