Song aus Eurovisionsfilm wird internationaler iTunes-Hit

Eurovision film Will Ferrel Rachel McAdams

Die Powerballade Húsavík aus dem neusten Kinohit Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga mit Will Ferell und Rachel McAdams hat es in den USA auf den 7. Platz bei iTunes geschafft, in Irland liegt der Song auf Platz vier, in Grossbritannien auf Platz fünf, in Australien auf Platz acht der Streaming Plattform. Kritiker fanden den Film jedoch nur halb so spannend wie die Musikfans den Song, berichtet RÚV.

Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga folgt den isländischen Musikern Lars Erickssong und Sigrit Ericksdóttir (gespielt von Farrel und Adams) bei ihrem Auftritt beim populären Sangeswettbewerb. Der Film wurde zum Teil in Húsavík in Nordisland gedreht.

Die Filmstory hatte gemischte Kritiken erhalten, ein Kritiker der BBC bezeichnete ihn als “falsch eingeschätzt und langatmig”, und die Darstellung von Isländern als “tumber Haufen biertrinkender, waleguckender, strickpullovertragender Unschuldigen” als “ermüdend und ignorant.”

Nicht alle Isländer stimmen diesem Urteil zu. Steinunn Björk Bragadóttir sitzt im Vorstand des offiziellen isländischen Eurovision Fanclubs OGAE.
“Ich fand das sehr lustig und es zeigte, wie wir Isländer so sehr damit beschäftigt sind, cooler zu wirken als wir sind,” sagte sie in einem Interview. “Aber wir sind ja nur ein paar Leute im Islandpulli, die unbedingt Nína in der Bar hören wollen, und bitte nichts anderes.”

Hier gibt es das Musikvideo. Der Spielfilm wird in Island beim Streamingdienst Netflix ausgestrahlt.

Hochland später befahrbar als letztes Jahr

Wer sich darauf gefreut hatte, in diesen Tagen das Hochland per Auto zu bereisen, tut gut daran, seine Reisepläne anzupassen.
“Den Beschreibungen von Rangern und Leuten zufolge, die die Sprengisandroute mit ATVs gefahren sind, liegt dort immer noch ziemlich viel Schnee und es ist sehr nass, sie sprachen von mindestens zehn Tagen. Das bedeutet, es dauert noch eine gute Weile, bis die Sprengisandsroute geöffnet wird,” liess der Pressesprecher der Strassenverwaltung, G. Pétur Matthíasson, heute wissen.

“Der Weg ins Nýjadalur wird von Süden her derzeit repariert, er war ziemlich kaputt, und die Arbeiter schaufeln bei Versalir gerade in die Gräben.”
Im letzten Jahr hatten die Hochlandwege ungewöhnlich früh geöffnet werden können, um diese Zeit waren alle schon gut befahrbar. In diesem Jahr wird sich das alles verzögern. Nur die Kjölurroute und die Piste ins Kaldidalur konnten Mitte Juni schon geöffnet werden, berichtet Vísir.

G. Pétur hofft, dass die beiden Fjallabaksrouten am kommenden Wochenende geöffnet werden können.
“An der Eldgjá und nach Landmannalaugar ist ordentlich geschaufelt worden, eins unserer Kontrollfahrzeuge schaut sich derzeit an, wann wir öffnen können,” kündigte er an. “Auf der südlichen Fjallabaksroute war heute der Schneepflug unterwegs, wir hoffen, dass er sein Werk morgen beenden kann.” Man wolle dort öffnen, sobald die Strasse befahrbar ist. Auch die Piste nach Lakagígjar ist noch gesperrt. Die Arbeiten dort sind noch nicht fertig gestellt, aber man hofft, dass sie bald befahrbar sein wird.
Die Strassenzustandskarte findet man hier.