Neues Tief bringt Sturm und Schnee

Ein ordentliches Tiefdruckgebiet nähert sich zur Stunde Island vom Süden her und bringt stürmisches Winterwetter aus Ost und Nordost. Später am Tag beginnt es bei Temperaturen von bis zu minus 8 Grad von Süden her zu schneien. Am kältesten wird es in den Bergregionen im Norden des Landes, schreibt Vísir.

Der Wetterdienst sieht für heute Schneesturm unterhalb der Gletscher im Süden, aber auch im Südosten und in den Ostfjorden voraus. Es muss it Windgeschwindigkeiten von bis zu 25 m/s gerechnet werden, dazu behindern Schnee und Scnneematsch den Verkehr. Später am Abend gibt es dann auch im Norden Schnestürme.

Für den Süden und Südosten wurde die orangefarbene Warnstufe veröffentlicht, der Rest des Landes wurde auf gelb gesetzt.
Mit Verkehrsbehinderungen und Fahrtenschränkungen durch Strassensperren muss jederzeit gerechnet werden. Die aktuelle Lage kann man bei safetravel.is und bei road.is einsehen.
Zum Abend hin steigen die Temperaturen und im Osten des Landes beginnt es zu regnen.

Morgen früh wird es dann im Norden sehr stürmisch mit Niederschlägen, im Süden klart es hingegen wieder auf. Der Wind nimmt ab, und zum Abend sinken die Temperaturen wieder.
Übers Wochenende bleibt es dann eisig kalt, der Wetterexperte sieht keine Besserung auf der Karte und rät Wintermüden, den Februarmonat einfach abzuwettern.

 

Kanadische Truppen errichten mobiles Radar in Reykjanes

Canadian Air Force Radar Keflavík

Die isländische Küstenwache und 30 Soldaten der kanadischen Air Force haben eine mobile Radaranlage auf der Miðnesheiði auf der Halbinsel Reykjanes, ganz in der Nähe des internationalen Flughafens in Keflavík errichtet.
Die Ausrüstung war aus Kanada gekommen und soll die ununterbrochene Überwachung des isländischen Luftraumes gewährleisten, während Island sein eigenes Radarüberwachungssystem auf den neusten Stand bringt.

Die isländische Regierung hatte 127 Mio. ISK aus dem letztjährigen Verteidigungshaushalt bereitgestellt, um Radar- und Kontrollsysteme zu überholen. Einer Pressemitteilung der Küstenwache zufolge wurde die Errichtung des mobilen Radars zum grössten Teil von der NATO finanziert.

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