Kritzeleien am Helgafell sollen zur Anzeige kommen

Spaziergänger am Helgafell im Hafnarfjörður staunten gestern nicht schlecht, als sie unflätige Kritzeleien an dem 338 Meter hohen Tuffberg vor den Toren der Stadt entdeckten.

Die Zahnärztin María Elíasdóttir veröffentlichte Fotos auf ihrer Facebookseite, unter anderem sind da Namenszüge und ein Penis zu sehen.

Die Umweltbehörde prüft nun, ob sie den Vandalismus bei der Polizei zur Anzeige bringt, berichtet Vísir.

Auf dem Felsen sieht man die Namen Baddi, Geir, Stebbi, Daði und Ari, sowie ein unflätiger Ausdruck und Zeichnungen männlicher Geschlechtsteile.

Die Behörde will morgen weitere Informationen veröffentlichen. Wie verlautete, handelt es sich um einen grossen Schaden, dessen Beseitigung zeitaufwändig sei.
María war gestern vormittag auf dem Weg auf den Helgafell, als sie die Kritzeleien entdeckte, die ihrer Einschätzung nach relativ neu seien. Sie befinden sich etwa zehn Meter oberhalb der Stufen und seien aus der Ferne gut zu erkennen. Die grössten Buchstaben passten auf ein DIN A4 Blatt, die Zeichnung hingegen sei sicher drei Meter gross.

María hofft, dass die ungezogenen Steinmetze gefunden werden und dass sie ordentlich eins aufs Dach bekämen, damit sie das nicht wieder täten. Alle könnten als Kinder mal Unfug anstellen, aber es sei wichtig, dass ihnen beigebracht werde, dass sich derartiges nicht gehört.

Schweine als Unkrautgärtner in Bolungarvík

In Bolungarvík in den Westfjorden sind am Wochenende zwei neue Bewohner eingezogen: zwei Ferkel. Wie Vísir berichtet, sollen die Ferkel dabei helfen, der Kerbelplage Herr zu werden. Der wilde Kerbel breitet sich ähnlich aggressiv aus wie die Lupine und verdrängt andere Pflanzen.

Das Projekt ist ein Experiment, welches die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Naturforschungsinstitut der Westfjorde veranstaltet.

Schweine als Unkrautgärtner haben dem Menschen zu allen Zeiten zugearbeitet, neuerdings interessieren sich auch Forscher dafür.

Einem Artikel der Science Daily aus dem Jahr 2015 zufolge sollen die Tiere “… tun, was sie normalerweise tun: die Wurzeln des Unkrauts ausgraben und das Land düngen.”

Die beiden Ferkel in Bolungarvík sind zehn Wochen alt. Zur Zeit läuft in dem Ort ein Wettbewerb, wo Einwohner Namen für die neuen Gemeindemitglieder finden können.