September 02 | The Kingdom of Grímsey
Maybe it would be best for both Jón Bjarnason and the whole country if he were to move to Grímsey, an uninhabited island in the West Fjords.  more
The 11th annual Night of Lights festival begins today in Reykjanesbaer municipality in southwest Iceland. Tomorrow and Saturday night, many of the country’s best bands will play in Reykjanesbaer and on Sunday local choirs will entertain guests.  more
Click on the picture to watch an audio slideshow of a hike to Hraunsvatn lake in Öxnadalur valley in north Iceland, which lies at a height of 490 meters, interlocked between two steep mountains and a small glacier with a view of the majestic Hraundrangar peaks.  more
Fjallabyggd (“Mountain Settlement”) is a skier’s dream. Its slopes are perfect for slaloming and there are also tracks for telemark skiing. Winter sporting enthusiasts can also go ice skating or rent snowmobiles. In summer, Fjallabyggd turns into a paradise for hikers. Read this special promotion about one of Iceland’s best hidden gems.  more

29.07.2009 | 11:00

Neuausgabe der Isländersagas erscheint 2011

„Sagenhaftes Island“, unter diesem Motto wird sich Island als Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2011 präsentieren. Neben Übersetzungen moderner isländischer Autoren wird mit Hochdruck an einer Neuübersetzung der Isländersagas gearbeitet. Halldór Gudmundsson, Direktor des Projektbüros Sagenhaftes Island, erklärte gegenüber der Icelandreview.com:

„Wir, die Verantwortlichen für den Ehrengastauftritt Islands in Frankfurt 2011, sahen es als unsere erste Aufgabe, die Sagas wieder mit Nachdruck auf den deutschen Markt zu bringen. Deswegen freuen wir uns auch sehr über die beim Fischer Verlag geplante Ausgabe.“

Seite der Njáls saga aus Mödruvallabók.

Seit Jahren sind in Deutschland Übersetzungen isländischer Sagas nur noch antiquarisch erhältlich. Im Buchhandel werden Interessenten auf englischsprachige Ausgaben verwiesen.

„Das ist eine unmögliche Situation“, meint Halldór Gudmundsson. „Die Eddas und Sagas sind der wichtigste Beitrag Islands zur Weltliteratur und wurden teilweise schon seit dem 18. Jahrhundert ins Deutsche übersetzt. Mit der so genannten 'Sammlung Thule' gab es in den Zwischenkriegsjahren eine grosse Auswahl dieser Texte auf Deutsch. Nach dem zweiten Weltkrieg herrschte, aus nachvollziehbaren Gründen, lange ein Misstrauen bei deutschen Literaten gegenüber den Sagas, eine regelrechte Berührungsangst.“

Diese Berührungsangst hatte ihre Ursache vor allem in der Instrumentalisierung von nordischer Mythologie und altisländischer Literatur durch die nationalsozialistische Ideologie. Die zwischen 1911 und 1930 entstandene 24-bändige Sammlung Thule ist von einem Germanenbegriff geprägt, den Julia Zernack, Professorin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und Mitherausgeberin der neuen Fischer-Edition, in einem Beitrag zur Geschichte des Diederichs Verlages kritisch beleuchtete: Die Sammlung Thule suggeriere, die Zeugnisse aus dem fernen Island könnten „den Deutschen die Welt ihrer germanischen Vorfahren gleichsam von innen zeigen“.

Auch verschrobene Übertragungen der in den Sagas enthaltenen Verse, willkürliche Kürzungen und andere Unzulänglichkeiten der Sammlung Thule machten seit langem eine Neuübersetzung notwendig. 1996 startete der Diederichs Verlag die von Kurt Schier herausgegebene Reihe „Bibliothek der altnordischen Literatur“, von der acht (inzwischen vergriffene) Bände erschienen sind. Halldór Gudmundsson sagt dazu:

„Diederichs musste seinerzeit leider aus verschiedenen Gründen aufgeben. Aber ich weiss, dass die jetzigen Herausgeber darauf hinarbeiten, die neuen Saga-Übersetzungen zum Teil in die Neuedition einzubeziehen. Kurt Schier und seine Mitarbeiter haben ja auch erstklassige Arbeit geleistet.“

Die Fischer-Edition wird sich vorerst auf die so genannten Isländersagas beschränken, bestätigt Gudmundsson. Die meisten dieser Sagas – die bekanntesten sind die von Njál, Egill und Grettir – sind im 13. Jahrhundert aufgeschrieben worden. Ihre Handlung spielt vorwiegend in der so genannten Sagazeit (930 bis 1030).

„Die anonym überlieferten Isländersagas erzählen objektiv und detailreich von Auseinandersetzungen und Kämpfen zwischen Individuen und Familien, die nicht selten gewaltsam enden. Die Isländersagas stellen eine Einzelperson oder Sippe in den Vordergrund und geben dabei Einsicht in die Vorstellungswelt der Menschen zu jener Zeit, etwa in Bezug auf Respekt, Ehre, Rache und Recht“, heisst es in einer Presseerklärung des Projektbüros Sagenhaftes Island.

Die Isländersagas sind keine einfache Lektüre. Der Leser wird mit einer Vielzahl von Namen und komplizierten Verwandtschaftsverhältnissen konfrontiert. Oft werden Personen eingeführt, die erst im späteren Verlauf der Handlung Bedeutung erlangen. Ein guter Anmerkungsapparat ist schon aus diesem Grund äusserst wichtig. Vorbild für Kommentierung und Register der neuen Edition wird die englischsprachige Gesamtausgabe sein.

Auch wenn die Zeit bis 2011 knapp sei, werde die Qualität nicht leiden, bekräftigt Halldór Gudmundsson: „Denn erstens arbeiten an der Edition zwei hochqualifizierte Herausgeber, zweitens kommt dazu ein Stab von sieben erfahrenen Übersetzern, und drittens wird die Arbeit unter der Obhut einer der besten Verlage Deutschlands, des Fischer-Verlages, gemacht. Eine bessere Mannschaft könnte man sich kaum vorstellen, und alle Beteiligten werden sich um die bestmögliche Qualität bemühen.“


The second issue of the print edition of Iceland Review 2010 has just been published. Entitled “Under the Volcano” the magazine dedicates 20 pages, words and pictures, to the volcanic eruption in Eyjafjallajökull glacier which made headlines all over the word. New subscribers will receive the book 2010 Eruptions as a gift and all subscribers are part of a draw to win a trip to Iceland. Click here to subscribe to the magazine.  more
REVIEWS
Dadi Gudbjörnsson's art with its smiley faces, Aladdin's lamps, gleaming hearts, blue mountains and psychedelic flora of unearthly origin reminds me of the cheesy R.E.M. song “Shiny Happy People”. The sugar-sweet naivety fails to amuse me but I must admit it infects my mood with delirious joy.  more
Former President of Iceland Vigdís Finnbogadóttir turned 80 on 15 April this year and Mayor Hanna Birna Kristjánsdóttir—in making her an Honorary Citizen of Reykjavík to mark the occasion—observed that Finnbogadóttir’s life was interwoven with that of Reykjavík. In June 1980 Finnbogadóttir made history when she became the world’s first democratically elected female head of state.  more
Today, August 30, and tomorrow is your last chance to visit the exhibition “Eau De Parfum” by Andrea Maack at the Spark Design Space in Reykjavík. In the exhibition space, Maack introduces three perfumes that are the result of her collaboration with French perfumery apf aromes & parfums.  more
 



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