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bernhild_dlFrüher haben die Isländer melgresi, den „Strandhafer“, zu Mehl und Grütze verarbeitet. Heute wird er zur Erosionsbekämpfung eingesetzt und soll im Mündungsgebiet der Gletscherflüsse Jökulsá á dal und Lagarfljót den Treibsand befestigen.  more
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maxistartVier Grundschulklassen erlebten anlässlich der Leipziger Messe die Geschichte von Maximus Musikus, der zufällig in einen Orchesterraum gerät und sich von der Musik verzaubern lässt. Klicken Sie auf das Bild um die Diaschau zu sehen.  more

NACHRICHTEN                                         
18/10/2011 | 15:39

Sagenhafte Hommage an den Leser

„Wenn die Deutschen so eifrige Leser wären wie die Isländer, sähe der Buchhandel goldenen Zeiten entgegen,“ schreibt Echo online. Kristján B. Jónasson, der Vorsitzende des Isländischen Verlegerverbandes, kann sich über die deutschen Leser nicht beklagen.

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Foto: bv.

Auf der Abschluss-Pressekonferenz der Frankfurter Buchmesse verwies er darauf, dass sich die isländische Literatur seit den 1990er Jahren einen wachsenden Bekanntheitsgrad im deutschsprachigen Raum erobert hat.

Mit rund 200 Übersetzungen ins Deutsche sei das kleine Island mit mehr Titeln auf der Buchmesse vertreten als das grosse Gastland China vor zwei Jahren. Der erfolgreiche Gastauftritt Islands habe nun auch das Interesse anderer Länder für die isländische Literatur geweckt:

„Für die isländischen Verlage ist eine ganz neue Situation bei den internationalen Rechteverhandlungen entstanden. Wir haben auf der Messe zahlreiche Anfragen von internationalen Verlagen bekommen. Insbesondere Verleger aus osteuropäischen Ländern wie der Tschechei, Polen und Slowenien zeigten ein grosses Interesse. Es gab aber auch Anfragen aus Ländern wie Malaysia und Indien.“

Der Isländische Verlegerverband hat 42 Mitglieder. Insgesamt gibt es 130 Verleger in Island. Fünf Verlage publizieren mehr als 50 Bücher pro Jahr. Der grosse Verlagszusammenschluss Forlagid war mit einem eigenen Stand auf der Buchmesse vertreten – die kleineren Verlage präsentierten sich am gut besuchten Gemeinschaftsstand.

Eine Reihe isländischer Verleger sind zugleich ihre eigenen Autoren wie Óttar Sveinsson, der „Godafoss“ recherchiert und herausgebracht hat. Seine Dokumentationen um Vulkanausbrüche und Katastrophen sind in Island regelmässig Bestseller.

Der Verlag Heimur, der unter anderem die jedes Jahr aktualisierte Broschüre „Rund um Island“ und die englischsprachige Zeitschrift Iceland Review publiziert, war mit einer Auswahl seiner Veröffentlichungen erstmals auf der Frankfurter Buchmesse vertreten.

Mitarbeiterinnen der deutschen Ausgabe der Iceland Review Online stellten die Broschüren, die Online-Zeitung sowie eigene islandbezogene Bücher (Romane von Gabriele Schneider, Dagmar Trodler, Bernhild Vögel) vor.

Auch eine Reihe von Leserinnen und Lesern schauten bei der Iceland Review Online vorbei. Ihre Begeisterung für den isländischen Gastauftritt war gross. Der Island-Pavillon wurde als eine „Hommage an den Leser“ und als „sagenhafter Bücherhort“ bezeichnet, der auch im grössten Besucherandrang noch eine „Oase der Ruhe“ darstellte.

bv


















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